Große Koalition

Der Kreis­ver­band der Jun­gen Uni­on Mei­ßen begrüßt den Abschluss der Koali­ti­ons­ge­sprä­che. Der nun vor­lie­gen­de Ver­trag kön­ne die Grund­la­ge für eine sta­bi­le Regie­rung sein, beinhal­te aber wesent­li­che Schwä­chen.

Es ist gut, dass die CDU sich bei den zen­tra­len The­men der Fami­li­en­för­de­rung, etwa durch ein Bau­kin­der­geld, der Digi­ta­li­sie­rung und der Ent­wick­lung des länd­li­chen Raums durch­ge­setzt hat. Auch der gefun­de­ne Kom­pro­miss beim Fami­li­en­nach­zug für Flücht­lin­ge mit ein­ge­schränk­tem Schutz­sta­tus ist ein gro­ßes Plus.

Aber die Res­sort­ver­tei­lung gibt Anlass zur Sor­ge. Die SPD erhält mit dem Aus­wär­ti­gen Amt, dem Finanz­mi­nis­te­ri­um und dem Minis­te­ri­um für Sozia­les und Arbeit drei wich­ti­ge Res­sorts. Die­ses Ungleich­ge­wicht zuguns­ten eines klei­ne­ren Part­ners muss durch eine gute Regie­rungs­ar­beit der CDU aus­ge­gli­chen wer­den. Con­ti­nue rea­ding Koali­ti­ons­ver­trag : Regie­rung muss nun lie­fern – Bedau­ern über Aus­schei­den von Tho­mas de Mai­ziè­re als Bun­des­mi­nis­ter des Innern

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